Gemeinsames Trümmertraining mit der REDOG

Fotos: Karin Kuhn
Text: Dieter Cervenka

Die lange erwartete Trainingswoche mit der REDOG wurde endlich realisiert. Rund 30 Hundeführer aus den Gruppen Solothurn und Zürich kamen in das Katastrophenübungsgelände Tritol nahe Wr. Neustadt. Von Samstag bis Mittwoch war jeder Tag ab 9 Uhr mit Übungen in diesem weitläufigen Areal angefüllt. Schon von Beginn an teilten wir uns in mehrere Gruppen nach dem Ausbildungsstand der einzelnen Teams auf – von den Anfängern bis zum fertigen Trümmerhund. So konnte jedem Team maßgeschneiderte Herausforderungen geboten werden. Rasch konnten wir feststellen, dass die Ausbildungsphilosophie der Schweizer der unseren sehr ähnlich ist. Dennoch konnten beide beteiligten Organisationen neue Anregungen und Möglichkeiten bei den jeweils anderen finden. Trotz teils schlechtester Witterungsverhältnissen blieb die Motivation und Trainingsintensität bis zum Schluss auf einem sehr hohen Niveau. Gegen 16 – 17 Uhr endeten täglich die Trainingseinheiten. Danach stellten wir uns so wie auch jeden Morgen in den Stau auf der Südautobahn bzw. der Südosttangente. L
Am Donnerstag fand eine Überprüfung der Hundeteams statt, die im Herbst den Auslandseinsatztest der REDOG machen sollen. Auf 4 Schadensstellen waren jeweils 20 Minuten lang eine unbekannte Anzahl Vermisster zu lokalisieren. Dazwischen lagen je 10 Minuten Pause, in der allerdings der nächste Schadensort zu Fuß erreicht werden musste. In zwei Durchgängen traten insgesamt 8 Teams an. Vom „1er Haus“ zum „Dachstuhl (neuerdings auch THW genannt)“ über das „A-Gelände“ zum „Feldherrenhügel“ ging die Runde. . Leider war die „Badewanne“ durch das Bundesheer besetzt. Alle teilnehmenden schweizer Kameraden schafften trotz hoher Temperaturen am späten Vormittag diesen Vortest und werden im Herbst den Haupttest absolvieren. Nachmittags waren noch einige lockere Trainingssequenzen am Programm. Der Tag und auch die Woche klang schließlich bei einem gemeinsamen Grillfest aus.
Es war eine sehr schöne, mit intensiver Hundearbeit angefüllte Woche, in der wir sehr nette Kollegen kennen lernen durften. Wir möchten allen Beteiligten und ganz speziell den Organisatoren und Gruppenleitern unseren Dank aussprechen und hoffen auch in Zukunft von einander zu hören.

http://www.redog.ch/redog/member/zh/wien2005/wien2005.html

Fotos: Karin Kuhn
Text: Dieter Cervenka

Die lange erwartete Trainingswoche mit der REDOG wurde endlich realisiert. Rund 30 Hundeführer aus den Gruppen Solothurn und Zürich kamen in das Katastrophenübungsgelände Tritol nahe Wr. Neustadt. Von Samstag bis Mittwoch war jeder Tag ab 9 Uhr mit Übungen in diesem weitläufigen Areal angefüllt. Schon von Beginn an teilten wir uns in mehrere Gruppen nach dem Ausbildungsstand der einzelnen Teams auf – von den Anfängern bis zum fertigen Trümmerhund. So konnte jedem Team maßgeschneiderte Herausforderungen geboten werden. Rasch konnten wir feststellen, dass die Ausbildungsphilosophie der Schweizer der unseren sehr ähnlich ist. Dennoch konnten beide beteiligten Organisationen neue Anregungen und Möglichkeiten bei den jeweils anderen finden. Trotz teils schlechtester Witterungsverhältnissen blieb die Motivation und Trainingsintensität bis zum Schluss auf einem sehr hohen Niveau. Gegen 16 – 17 Uhr endeten täglich die Trainingseinheiten. Danach stellten wir uns so wie auch jeden Morgen in den Stau auf der Südautobahn bzw. der Südosttangente. L
Am Donnerstag fand eine Überprüfung der Hundeteams statt, die im Herbst den Auslandseinsatztest der REDOG machen sollen. Auf 4 Schadensstellen waren jeweils 20 Minuten lang eine unbekannte Anzahl Vermisster zu lokalisieren. Dazwischen lagen je 10 Minuten Pause, in der allerdings der nächste Schadensort zu Fuß erreicht werden musste. In zwei Durchgängen traten insgesamt 8 Teams an. Vom „1er Haus“ zum „Dachstuhl (neuerdings auch THW genannt)“ über das „A-Gelände“ zum „Feldherrenhügel“ ging die Runde. . Leider war die „Badewanne“ durch das Bundesheer besetzt. Alle teilnehmenden schweizer Kameraden schafften trotz hoher Temperaturen am späten Vormittag diesen Vortest und werden im Herbst den Haupttest absolvieren. Nachmittags waren noch einige lockere Trainingssequenzen am Programm. Der Tag und auch die Woche klang schließlich bei einem gemeinsamen Grillfest aus.
Es war eine sehr schöne, mit intensiver Hundearbeit angefüllte Woche, in der wir sehr nette Kollegen kennen lernen durften. Wir möchten allen Beteiligten und ganz speziell den Organisatoren und Gruppenleitern unseren Dank aussprechen und hoffen auch in Zukunft von einander zu hören.

http://www.redog.ch/redog/member/zh/wien2005/wien2005.html