Übung bei RK Havelberg

Text: von Dieter Cervenka
Fotos: von Karin Kuhn

Auf Einladung von Ariane machten wir uns in den Norden Deutschlands nach Stendal auf. Ein Teil der Hundeführer flog mit der sehr kulanten Air Berlin, der andere wählte die Fahrt mit dem eigenen PKWs. Unsere Quartiere rund um Havelberg waren nach der bis zu 12stündigen Anreise prompt bezogen.
Am nächsten Morgen lernten wir Arianes Gruppe kennen und schon ging es in die ersten Flächenübungen. Nachdem der Vormittag rasch zu Ende war, wurden alle im Schulungszentrum des DRK bekocht. Der Nachmittag war für das nähere Kennen lernen reserviert, da auch noch Hundeführer einer bayrischen Staffel gekommen waren. In gemischten 2er bis 3er Gruppen war ein Orientierungsmarsch mit verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Nach mehreren Kilometern, einer kurzen Suche, kynologischen Fragen, der Erstversorgung eines Selbstmordversuches und zwei unterhaltsamen Stationen klang der darauf folgende Abend harmonisch bei einem Grillfest im Schulungszentrum aus. Doch schon nach einer Viertelstunde in unseren Quartieren wurden wir für einen möglichen Einsatz zurück gerufen. Ein Junge war nicht in das Elternhaus heimgekehrt. Doch nach einer knappen Stunde wurde der Alarm aufgehoben.
Der kommende Vormittag war der Theorie gewidmet. Arianes Vater berichtete uns über das Mantrailing. Als Polizeihundeführer hatte er bereits sehr viel Erfahrung mit dieser Art der Suche gesammelt. Am Nachmittag arbeitete Ariane mit ihrem Bloodhound Arthur einen tags zuvor gelegten Innenstadttrail aus. Dieser Trail erwies sich als extrem schwierig. Die Spur war fast 24 Stunden alt, der Trail ging quer durch eine Fußgängerzone und sehr belebte Strassen, die Havel sorgte durch ihr kühles Wasser für schwierig einschätzbare Luftströmungsverhältnisse und zu guter letzt war es zur Ausarbeitungszeit sehr hei. Dennoch schaffte Arthur das Kunststück die Person zu lokalisieren. Die zwischenzeitlich kurzfristig wieder notwendige Alarmbereitschaft wegen des vermissten Jungens konnte aufgehoben werden als bekannt wurde, dass dieser bei einem Freund übernachtet hatte. Nachmittags ging es wieder zu Flächentrainingseinheiten, wo unsere Hunde abermals ein gutes Bild abgaben. Der letzte Tag war der Abreise gewidmet, allerdings blieb noch Zeit um sowohl Havelberg als auch Berlin näher zu erkunden.
Fazit: ein Wochenende in einer schönen Landschaft und die Erkenntnis, dass professionelles Mantrailing sehr erfolgreich sein kann. Danke an Ariane und ihre Mitstreiter für die herzliche Aufnahme.

Text: von Dieter Cervenka
Fotos: von Karin Kuhn

Auf Einladung von Ariane machten wir uns in den Norden Deutschlands nach Stendal auf. Ein Teil der Hundeführer flog mit der sehr kulanten Air Berlin, der andere wählte die Fahrt mit dem eigenen PKWs. Unsere Quartiere rund um Havelberg waren nach der bis zu 12stündigen Anreise prompt bezogen.
Am nächsten Morgen lernten wir Arianes Gruppe kennen und schon ging es in die ersten Flächenübungen. Nachdem der Vormittag rasch zu Ende war, wurden alle im Schulungszentrum des DRK bekocht. Der Nachmittag war für das nähere Kennen lernen reserviert, da auch noch Hundeführer einer bayrischen Staffel gekommen waren. In gemischten 2er bis 3er Gruppen war ein Orientierungsmarsch mit verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Nach mehreren Kilometern, einer kurzen Suche, kynologischen Fragen, der Erstversorgung eines Selbstmordversuches und zwei unterhaltsamen Stationen klang der darauf folgende Abend harmonisch bei einem Grillfest im Schulungszentrum aus. Doch schon nach einer Viertelstunde in unseren Quartieren wurden wir für einen möglichen Einsatz zurück gerufen. Ein Junge war nicht in das Elternhaus heimgekehrt. Doch nach einer knappen Stunde wurde der Alarm aufgehoben.
Der kommende Vormittag war der Theorie gewidmet. Arianes Vater berichtete uns über das Mantrailing. Als Polizeihundeführer hatte er bereits sehr viel Erfahrung mit dieser Art der Suche gesammelt. Am Nachmittag arbeitete Ariane mit ihrem Bloodhound Arthur einen tags zuvor gelegten Innenstadttrail aus. Dieser Trail erwies sich als extrem schwierig. Die Spur war fast 24 Stunden alt, der Trail ging quer durch eine Fußgängerzone und sehr belebte Strassen, die Havel sorgte durch ihr kühles Wasser für schwierig einschätzbare Luftströmungsverhältnisse und zu guter letzt war es zur Ausarbeitungszeit sehr hei. Dennoch schaffte Arthur das Kunststück die Person zu lokalisieren. Die zwischenzeitlich kurzfristig wieder notwendige Alarmbereitschaft wegen des vermissten Jungens konnte aufgehoben werden als bekannt wurde, dass dieser bei einem Freund übernachtet hatte. Nachmittags ging es wieder zu Flächentrainingseinheiten, wo unsere Hunde abermals ein gutes Bild abgaben. Der letzte Tag war der Abreise gewidmet, allerdings blieb noch Zeit um sowohl Havelberg als auch Berlin näher zu erkunden.
Fazit: ein Wochenende in einer schönen Landschaft und die Erkenntnis, dass professionelles Mantrailing sehr erfolgreich sein kann. Danke an Ariane und ihre Mitstreiter für die herzliche Aufnahme.