Katastrophenübung in Oberösterreich

Fotos: von Karin Kuhn
Text: von Brigitte List

Am 8. Mai 2004 nehmen Einsatzleiter BRR Anton Endsdorfer und 8 Suchteams unserer Staffel an einer Katastrophenübung in Oberösterreich teil. Übungsannahme sind mehrere Murenabgänge, Ziel ist die Bergung und Versorgung von verletzten und vermissten Personen.
Veranstalter dieser Übung sind der ASB Linz gemeinsam mit der Polizei und der örtlichen Feuerwehr.
Zu Beginn werden die Teilnehmer in sogenannte SAR-Teams eingeteilt, die jeweils aus 4 Hundeführern mit ihren Hunden und einem Feuerwehrmann, der für die Orientierung zuständig ist, bestehen; neben Suchteams gibt es auch Teams, die ausschließlich für die Bergung der Opfer zuständig sind. Die Versorgung der Verletzten erfolgt durch Sanitäter im Feuerwehrhaus.
Während wir auf unseren Einsatz noch warten müssen, kreist der Hubschrauber unermüdlich über unseren Köpfen, die einzelnen Suchmannschaften werden nämlich ins Katastrophengebiet eingeflogen und über Funk erreichen uns laufend Erfolgsmeldungen.
Um 14 Uhr werden dann endlich wir, die Teams SAR 18 und SAR 19, mit Kleinbussen ins Suchgebiet gebracht.
Unser Auftrag ist es, das uns zugeteilte Gebiet grob abzusuchen, damit die Teams nach uns mit einer Feinsuche fortsetzen können. Verschwiegen wird uns allerdings, dass vor uns auch schon 2 Gruppen diesen Bereich grob abgesucht haben.
Das Gebiet erstreckt sich entlang eines Baches in einem schluchtartigen Tal. Sowohl für Hunde als auch für Hundeführer ist das Gelände nicht einfach zu begehen, doch wir sind auch auf solche Einsätze gut vorbereitet.
Nach über 2 Stunden harter Arbeit erreichen wir das Ende des Suchgebietes. Allerdings können wir uns über keine Erfolgsmeldung freuen. Besonders die jüngeren Hundeführer sind ein bisschen enttäuscht, niemanden gefunden zu haben, doch es liegt nicht an unseren Hunden, sondern daran, dass es zum Zeitpunkt unserer Suche einfach keine Opfer mehr im Gelände gibt.
Wir betrachten diesen Tag als Training und fahren nach einer Schlussbesprechung und einer gemütlichen Grillerei um einige Erfahrungen reicher wieder heim.

Fotos: von Karin Kuhn
Text: von Brigitte List

Am 8. Mai 2004 nehmen Einsatzleiter BRR Anton Endsdorfer und 8 Suchteams unserer Staffel an einer Katastrophenübung in Oberösterreich teil. Übungsannahme sind mehrere Murenabgänge, Ziel ist die Bergung und Versorgung von verletzten und vermissten Personen.
Veranstalter dieser Übung sind der ASB Linz gemeinsam mit der Polizei und der örtlichen Feuerwehr.
Zu Beginn werden die Teilnehmer in sogenannte SAR-Teams eingeteilt, die jeweils aus 4 Hundeführern mit ihren Hunden und einem Feuerwehrmann, der für die Orientierung zuständig ist, bestehen; neben Suchteams gibt es auch Teams, die ausschließlich für die Bergung der Opfer zuständig sind. Die Versorgung der Verletzten erfolgt durch Sanitäter im Feuerwehrhaus.
Während wir auf unseren Einsatz noch warten müssen, kreist der Hubschrauber unermüdlich über unseren Köpfen, die einzelnen Suchmannschaften werden nämlich ins Katastrophengebiet eingeflogen und über Funk erreichen uns laufend Erfolgsmeldungen.
Um 14 Uhr werden dann endlich wir, die Teams SAR 18 und SAR 19, mit Kleinbussen ins Suchgebiet gebracht.
Unser Auftrag ist es, das uns zugeteilte Gebiet grob abzusuchen, damit die Teams nach uns mit einer Feinsuche fortsetzen können. Verschwiegen wird uns allerdings, dass vor uns auch schon 2 Gruppen diesen Bereich grob abgesucht haben.
Das Gebiet erstreckt sich entlang eines Baches in einem schluchtartigen Tal. Sowohl für Hunde als auch für Hundeführer ist das Gelände nicht einfach zu begehen, doch wir sind auch auf solche Einsätze gut vorbereitet.
Nach über 2 Stunden harter Arbeit erreichen wir das Ende des Suchgebietes. Allerdings können wir uns über keine Erfolgsmeldung freuen. Besonders die jüngeren Hundeführer sind ein bisschen enttäuscht, niemanden gefunden zu haben, doch es liegt nicht an unseren Hunden, sondern daran, dass es zum Zeitpunkt unserer Suche einfach keine Opfer mehr im Gelände gibt.
Wir betrachten diesen Tag als Training und fahren nach einer Schlussbesprechung und einer gemütlichen Grillerei um einige Erfahrungen reicher wieder heim.