Mit den Hunden im Parlament

Text: von Dieter Cervenka

Am 16. April 2004 wurden wir in das österreichische Parlament geladen. Der marokkanische Botschafter Dr. Omar Zniber und auch die sozialdemokratische Fraktion wollten ihre Anerkennung für den Erdbebeneinsatz in Marokko im Februar 2004 abstatten. Dazu musste aber erst eine Ausnahmegenehmigung erwirkt werden, denn Hunden ist der Zutritt zu diesem Ort nicht erlaubt. Die bisher einzige Ausnahme zu dieser strikten Regel stellten Sprengstoffspürhunde der Exekutive dar.
In der Säulenhalle bedankte sich der Botschafter Marokkos in Namen seines Landes für den raschen Einsatz des österreichischen Hilfskontingentes. Sowohl der Vorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktion, Prof. Albrecht. K: Konecny als auch deren Vizepräsidentin Frau Anna Elisabeth Haselbach fanden lobende Worte für alle Beteiligten. Nach der Überreichung eines symbolischen Schecks über 300,– Euro und einer Einladung zu einem kalten Buffet, bei dem auch an unsere Hunde gedacht worden war, endete diese Feierstunde.
Einen Satz, der im Rahmen der Festansprachen fiel, möchte ich noch inhaltlich wiedergeben, da dieser eine wichtige Wahrheit enthielt – „Gute Beziehungen zwischen den Völkern entstehen nicht nur durch Botschafter und Diplomaten, sondern gerade durch die freiwillige und persönliche Hilfe völlig unbeteiligter Menschen in Stunden der Not.“

Text: von Dieter Cervenka

Am 16. April 2004 wurden wir in das österreichische Parlament geladen. Der marokkanische Botschafter Dr. Omar Zniber und auch die sozialdemokratische Fraktion wollten ihre Anerkennung für den Erdbebeneinsatz in Marokko im Februar 2004 abstatten. Dazu musste aber erst eine Ausnahmegenehmigung erwirkt werden, denn Hunden ist der Zutritt zu diesem Ort nicht erlaubt. Die bisher einzige Ausnahme zu dieser strikten Regel stellten Sprengstoffspürhunde der Exekutive dar.
In der Säulenhalle bedankte sich der Botschafter Marokkos in Namen seines Landes für den raschen Einsatz des österreichischen Hilfskontingentes. Sowohl der Vorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktion, Prof. Albrecht. K: Konecny als auch deren Vizepräsidentin Frau Anna Elisabeth Haselbach fanden lobende Worte für alle Beteiligten. Nach der Überreichung eines symbolischen Schecks über 300,– Euro und einer Einladung zu einem kalten Buffet, bei dem auch an unsere Hunde gedacht worden war, endete diese Feierstunde.
Einen Satz, der im Rahmen der Festansprachen fiel, möchte ich noch inhaltlich wiedergeben, da dieser eine wichtige Wahrheit enthielt – „Gute Beziehungen zwischen den Völkern entstehen nicht nur durch Botschafter und Diplomaten, sondern gerade durch die freiwillige und persönliche Hilfe völlig unbeteiligter Menschen in Stunden der Not.“